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Kleine Nikoläuse auf heißen Schlitten bei der Adventsfeier der Senioren
Für viele TSV-Mitglieder ab 60 Jahren ist die Feier am zweiten Advent in der Oskar-Mozer-Halle zur lieben Tradition geworden, die sie keinesfalls missen möchten. Und das bunte Programm tut ein Übriges, dass sich die Senioren wohlfühlen und die Stunden mit ihren Altersgenossen so richtig genießen können.
Wie seit Jahren hatte sich die Mitglieder der Turnerabteilung der TSV wieder so richtig ins Zeug gelegt und nicht nur die Tische wunderschön geschmückt, sondern sich auch um ein Programm mit abwechslungsreiche Showeinlagen bemüht. Der TSV-Vorsitzende Ulrich Herkommer freute sich über die gute Besucherresonanz der rund 130 Senioren, die sich zunächst unter den Klängen des Alleinunterhalters Roland G. an dem großen Kuchenbüfett bedienten. Dann lasen die beiden Schülerinnen Luisa und Rebecca Herkommer eine besinnliche Weihnachtsgeschichte vor, bei der es um unsere Uhr als Tyrann und Stressfaktor ging. Allerdings nicht an diesem Nachmittag, bei dem die Senioren alle Zeit der Welt hatten. Beispielsweise, um die kleinen Nikoläuse des Eltern-Kind-Turnens unter Monika Maier zu bewundern. Sie nahmen auf ihren Bobbycars mit Schwung und Bravour die Hürden des Motocross. Wie biegsam die etwas älteren TSV-Kinder bereits sind, wurde bei der Vorführung der kleinen Sportakrobaten unter der Leitung von Ursula Szczesniak wirkungsvoll vor Augen geführt. Schließlich die Schwarzlichtshow am Barren, die von Gerd Reith und damit dem Leiter der Turnabteilung bestens in Szene gesetzt wurde. Passend zur Jahreszeit vollführten die Turnerinnen und Turner im Sternenkostüm wahre Kunststücke und boten im dunklen Raum beeindruckende Szenen.
Dem Vereinsvorsitzenden Ulrich Herkommer blieb nur noch, allen Mitgliedern und damit insbesondere der Turnabteilung zu danken, die zu diesem angenehmen Nachmittag beigetragen hatten. Und zum guten Schluss durften die Damen ein Lebkuchenherz mit nach Hause nehmen, das Kathrin Reith gebacken hatte und mit dem zuvor die Bühne adventlich dekoriert war.
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Erneut folgten viele Senioren der TSV-Einladung.
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Die Jüngsten auf ihren heißen Schlitten.
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Die Turnerinnen und Turner mit ihrer Schwarzlichtshow.
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Sportverein muss sich dem demografischen Wandel stellenBei der TSV-Hauptversammlung rief der Vorsitzende dazu auf, gemeinsam die Zukunft zu gestalten
HERBRECHTINGEN. Die Hauptversammlung der Turn- und Sportvereinigung (TSV) stand unter guten Vorzeichen, denn Tage zuvor war die Deutsche Ringermeisterschaft mit Bravour über die Bühne gegangen. Auch im Breitensport kann sich der Verein sehen lassen, weil er sich durch vielerlei Angebote auszeichnet. Sorgen macht jedoch der demografische Wandel, der den Verein vor große Herausforderungen stellt.
Wie immer gab der TSV-Vorsitzende Ulrich Herkommer einen umfassenden Bericht über die einzelnen Abteilungen ab, die in seinen Augen alle wichtig sind, weil sowohl Spitzensportler als auch Breitensportler und Junge und Alte eine sportliche Betätigung finden können. Der Vorsitzende sprach von einer „hervorragenden Verwurzelung“ in der Kommune. Das zeige auch die Mitgliederzahl, die mit 1972 konstant geblieben sei. Herkommer lobte das große Engagement im Verein und die „riesige Einsatzbereitschaft beim Streichen der Bibrishalle“, die ein Musterbeispiel für bürgerschaftliches Engagement sei. Gleichzeitig ermahnte er die Mitglieder, den Spitzen- und Breitensport gleichberechtigt zu sehen und vor allem bei der Hallenbelegung die berechtigten Interessen aller zu berücksichtigen, was nicht immer spannungsfrei geschehe.
Was die Zukunft des Vereins angeht, sprach er von „elementaren Fragen“ die zu klären seien. Beispielsweise die bessere Vernetzung der einzelnen Abteilungen und die gegenseitige Unterstützung oder konkrete Zielsetzungen für die nächsten Jahre. Ob und wie weit die TSV als Partner der Gesamtschulen auftreten könne, sei ebenfalls von Bedeutung. Oder eine angemessene Reaktion auf die Zunahme älterer Menschen. Alles Fragen, auf die Antworten gesucht werden müssten um an der Weiterentwicklung des Vereins zu arbeiten. Ein kleiner Schritt dazu ist die Kooperation Schule und Verein für den Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ und die weitere Forcierung der U14 und damit künftig auch eine Schnuppergruppe Jungen unter der Leitung des erfolgreichen Jugendtrainers und Schiedsrichter Klaus Fezer. In diesem Zusammenhang würdigte Herkommer die Verdienste von Günter Patzer, der nun nach 45 Jahren seine Trainerlaufbahn in der Leichtathletik beende und dankte ihm für die Betreuung der vielen Hundert Kinder, die er trainiert habe.
Bürgermeister Dr. Bernd Sipple lobte in seinen Grußworten die gute Kooperation zwischen Stadt und Verein, die auch in seiner neuen Amtszeit beibehalten werden solle. Aktuell seien in diesem Jahr Ausgaben von 80 000 Euro für die Außenanlagen, Garagen und die Lautsprecheranlage vorgesehen.
Beim TSV-Finanzbericht konnte die Stellvertreterin Finanzen Margot Schneider auf einen ausgeglichenen Etat mit einem kleinen Überschuss für die Sanierung der Küche verweisen. Für die Zukunft müsse aber die finanzielle Basis stabilisiert werden, um sportliche Projekte verwirklichen zu können. Der dazu notwendigen Beitragserhöhung nach drei Jahren Pause stimmte die Versammlung einstimmig zu. Erwachsene müssen nunmehr 82 Euro und damit vier Euro mehr und Jugendliche statt 60 Euro künftig 63 Euro bezahlen. Der Familienbeitrag erhöht sich von 170 auf 175 Euro. Ebenso einstimmig gingen die Wahlen über die Bühne. Ulrich Herkommer bleibt für weitere zwei Jahre Vorsitzender, Heide Hartner wurde als Referentin für die Öffentlichkeitsarbeit wiedergewählt und Anne-Maria Kienberger als Referentin für Hallen und Stadion. Leider stellte sich für den Posten Stellvertreterin Finanzen niemand zur Wahl. Herkommer dankte Margot Schneider für ihr Engagement und er drückte die Hoffnung aus, doch noch ein Mitglied für diese verantwortungsvolle Aufgabe zu finden. Zur Unterhaltung traten die Cheergirls und „Die Schwabbelbäuche“ unter der Leitung von Moni Schäffer auf, die anschaulich bewiesen, dass Sport Spaß und Kurzweil bringt.
Folgende Mitglieder zeichnete Ulrich Herkommer (links) mit der Goldenen Ehrennadel aus: Brigitte Baschke, Hannelore Demmel, Ursula Honold, Hilde Sturm, Maria Luise Trittler, Erika Warlies, Gerhard Beckh, Valetin Bernhardt, Werner Demmel, Anton Gigler, Helmut Großhalble, Hans Lohrmann, Kurt Müller, Hans-Dieter Oßwald und Karl-Heinz Peter. Die Silberne Nadel erhielten Edith Bühner, Theresia Haydu, Elfriede Hinner, Mara Hochstein, Ute Kol-Pigors, Andrea Merkle, Oda Mühlenbeck, Heike Rüd, Karl-Heinz Bühner, Arnold Langer, Alexander Libor, Jörg Maier, Marc-Oliver Nemeth und Harald Rieger. Außerdem wurden die aktiven Ringer Christian Fetzer und Eduard Kruse ausgezeichnet.
Hebbe Maier würdigte die Verdienste von vier Mitgliedern, die seit Jahrzehnten im Verein tätig sind und ungezählte Stunden im Ehrenamt leisteten. Zum Ehrenmitglied wurden (von links) folgende Mitglieder ernannt: Manfred Borsch, Manfred Strauß, Anne-Maria Kienberger, Helga und Klaus Fezer. Rechts: TSV-Vorsitzender Ulrich Herkommer.
(Quelle: Heidenheimer Zeitung)
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Tolles Programm bei der Seniorenadventsfeier Die Turnerabteilung der TSV zeigte auch in diesem Jahr, dass sie eine wunderschöne Adventsfeier für die Senioren organisieren und ausrichten kann. Zum Auftakt konnte der TSV-Vorsitzende Ulrich Herkommer rund 120 TSV-Senioren in der Oskar-Mozer-Halle begrüßen. Sie durften sich nicht nur über das reichhaltige Kuchenbüfett freuen, sondern auch an einem Programm, das es in sich hatte: Die Musikschule eröffnete mit einem kleinen Weihnachtskonzert den Reigen. |
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| [Abbildung] | Dann zeigten die Vorschulkinder unter Monika Maier mit einem Schäfchen- und einem Morgenlied, dass Bewegung auch schon im Kindergartenalter viel Spaß macht. Bei der Gruppe der Sportakrobatik unter der Leitung von Ulla Szczemesmák waren es die größeren Mädchen, die Pyramiden bildeten und im Spagat auf den Boden hüpften. Schließlich kamen die jungen Turnerinnen von Abteilungsleiter Gerd Reith an der Reihe, die aalglatt über den Sprungkasten glitten und schwungvoll darüber sprangen. Damit bewiesen die Verantwortlichen der TSV einmal mehr die gute und erfolgreiche Jugendarbeit, die viel Beifall unter den Senioren fand. |
| Für ungläubiges Staunen sorgte der Zauberer „Di Rossi“, der Geld vermehrte, Schnaps aus einem offensichtlich leeren Stoffbeutel zauberte und Tücher verwandelte. Doch damit nicht genug: Er teilte einige Bücher an die Senioren aus und erriet aus einigen Meter Entfernung, welches Wort, bzw. welche Seite sie sich ausgesucht hatten. Bei einem Paar ließ er deren Ringe in einem Kästchen in ihre Hosentaschen geben, um sie kurze Zeit später in einer verschlossenen Suppendose wieder auftauchen zu lassen. Der Lacherfolg war ihm gewiss und so mancher Gast dürfte nachdenklich nach Hause gegangen sein, weil diese Zaubertricks wahrlich niemand nachvollziehen konnte. | [Abbildung] |
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Damit ging ein höchst unterhaltsamer Nachmittag zu Ende, der vonseiten des Vorsitzenden mit einem herzlichen Dankeschön an die Turnabteilung und deren fleißige Helfer verbunden war. Die Fotos zeigen einen Gast als Zaubergehilfe, den Zauberer in Aktion und die Turnergruppe. |
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TSV braucht ihr Altpapaier !
Seit Jahren haben unsere Abteilungen ehrenamtlich Ihr Altpapier abgeholt. Wir waren zuverlässig und Sie waren gut bei uns aufgehoben. Wir werden dies auch weiterhin in der gewohnten Qualität und zuverlässig für Sie durchführen.
Das Geld, das wir mit den Altpapiersammlungen einnehmen, fließt vor allem in die Jugendarbeit. Von unseren nahezu 2000 Mitgliedern sind etwa die Hälfte Kinder und Jugendliche. Wir und auch andere Vereine leisten einen für die Gesellschaft wertvollen Beitrag zur Jugendsozialarbeit. Kinder und Jugendliche finden bei uns Freunde und erfahren, dass es sich lohnt, sich anzustrengen. Sie können bei uns lernen, sich mit ihren Stärken und Schwächen in Mannschaften einzubringen und sie können sich Teamfähigkeit spielerisch aneignen. Diese Qualitäten helfen unseren jungen Sportlern bei der Entwicklung und vermitteln ihnen zahlreiche Schlüsselqualifikationen, die ihnen auch später im Berufsleben weiterhelfen werden. Zudem lernen sie im Training und Wettkampf, sich sportlich weiterzuentwickeln.
Dem gegenüber stehen kommerzielle Interessen.
Wir rufen Sie auf, uns weiterhin Ihr Altpapier zur Verfügung zu stellen, damit wir auch künftig die Vereinsarbeit für unsere Kinder und Jugendliche auf dem bisherigen Niveau weiterführen können.
Falls Sie bereits blaue Tonnen bestellt haben, können Sie diese beim Kreisabfallwirtschaftsbetrieb telefonisch und bei der Firma Braig schriftlich abbestellen.Wir zählen weiterhin auf Sie!
Ulrich Herkommer
TSV-Vorsitzender