Die Hauptversammlung der Turn- und Sportvereinigung (TSV) ging ohne Diskussion und mit zahlreichen Ehrungen problemlos über die Bühne. Einmal mehr betonte der Vorsitzende die Notwendigkeit, auch neue Wege zu gehen – durch Kooperationen und mehr Angebote für die immer älter werdende Gesellschaft. Insgesamt steht der Verein gut da und bietet ein breites Sportangebot für Jung und Alt. Ob sich jemand für Ballspiele begeistert, lieber Leichtathletik betreibt, Turnen, Schwimmen oder Skifahren will – bei der TSV wird alles geboten. Vom Ringen ganz zu schweigen, das nach wie vor ein großes Aushängeschild für den Verein ist. Und wer wissen will, wie es um seine Fitness generell bestellt ist, kann um das Sportabzeichen kämpfen, das im vergangenen Jahr rund 80 Teilnehmer erhielten. Bereits Kindergartenkinder können das „Kindi-Sportabzeichen“ erwerben, das die TSV seit vier Jahren anbietet. Sechs Kindergärten mit 69 Kindern beteiligten sich 2011 an dem Angebot. Auch die Gruppen des Eltern-Kind-Turnens in der Bibris- und Wartbergturnhalle werden bestens angenommen. So versucht der Verein, schon die Kleinen in eine Tätigkeit einzubinden, die Spaß macht und außerdem der Gesundheit zugutekommt. Wie die sportliche Betätigung später aussehen kann, demonstrierte die Jugend mit einer Einlage und damit der viel beklatschten Schwarzlichtshow. Herkommer erwähnte in seinem Rechenschaftsbericht die Aktivitäten der Abteilungen und sprach auch die Bereiche „Fitness und Gymnastik“ und den „Gesundheitssport“ an, die ergänzt und ausgebaut werden sollen.
|
Hier suche der Verein noch dringend engagierte Mitstreiter, appellierte der Vorsitzende an die Mitglieder. Beim Posten „Stellvertreter Finanzen“ ist dies gelungen, der nach Monaten der Vakanz durch Rolf Rieberger besetzt wurde. Er wurde ebenso einstimmig gewählt wie die Vorstandsmitglieder der Wahlgruppe II, die sich zur Wiederwahl stellten. In Vertretung von Bürgermeister Dr. Bernd Sipple erwähnte Manfred Strauß die hohen Zuschüsse vonseiten der Stadt an die TSV und damit auch die zehn Euro für jeden aktiven Jugendlichen. Außerdem habe die Stadt 40 000 Euro in die Anlagen investiert. Sie müssen zum Gaukinderturnfest am 24. Juni den rund 2000 Gästen standhalten. Herkommer sprach von einer großen Aufgabe, die nur mit vereinten Kräften bewältigt werden könne. Diese sind auch beim Bau des „Sport- und Bewegungsparks“ notwendig, der auf der Brenz-Halbinsel unter Mitwirkung des DRK und der Stadt entsteht – damit dort Senioren an speziellen Fitnessgeräten ihre Beweglichkeit trainieren können. Der Vorsitzende rief zum regen Besuch des Benefiz-Tanzabends am 31. März in der Oskar-Mozer-Halle auf, dessen Erlös dem Park zugutekommt. mehr unter Aktuelles |